Elisabeth Schlegel

Über mich
1974 wurde ich in Salzburg geboren und bin dort in einem natur,- und kulturverbundenen Umfeld aufgewachsen. Mein Drang Wissen zu wollen, mein künstlerischer Werdegang und mein Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien lehrten mich, mich in unterschiedlichsten Räumen und Dimensionen zu bewegen.

Außerordentliche Bewusstseinserfahrungen sind seit meiner Kindheit Faden der Orientierung und das sprichwörtliche Salz in meinem Leben. Der wichtigste Aspekt meiner Erfahrungen ist für mich die Persönlichkeitsentwicklung. Seit 2007 gehe ich einen bewussten Weg zu einem ganzheitlichen Selbst. Seit 2009 arbeite ich unter anderem als Tranceleiterin nach Dr. Felicitas D.Goodman, seit 2017 wirke ich am Aufbau der Schule für Bewusstsein von Dr. Rudolf Kapellner mit.

Als Restauratorin und Tranceleiterin gleichermaßen zeige ich einen Weg auf, der verloren geglaubte Bestandteile ent-deckt, freilegt und nachhaltig zu einem stimmigen Bild integriert. Das Wesen eines Kunstwerkes oder Menschen wird wieder sichtbar und zeigt sich mit Kraft und selbstverständlicher Schönheit.

Weitere Infos, Fragen und Kontakt: www.transire.at


WORKSHOP

TRANCERITUAL

Im Rahmen meines Seminars werde ich mit einer theoretischen Einführung zur Methode Rituelle Körperhaltungen und Ekstatische Trance beginnen und anschließend im Rahmen eines Rituals durch eine Trancereise führen.

Die Methode wurde von der Kulturanthropologin Dr. Felicitas Goodman (1914-2005) entdeckt und wissenschaftlich erforscht. Auf Grund dieser Forschungen lassen sich Brücken zwischen unserem rational logischen Denken und dem praktischen Erleben im Zustand der Trance schlagen.
Das Seminar soll dazu dienen sich an das Thema Trance schrittweise anzunähern und sich für vergessen geglaubte Fähigkeiten zu öffnen.

Der Zustand der Trance (lat. transire – hinübergehen) wird in vielen Kulturen als ein Übertritt in die spirituelle Welt oder Allverbundenheit verstanden. Tatsächlich treten wir aus unserer ich- bezogenen Alltagswelt des linearen Denkens heraus (griech. ekstasis – entgrenzen, außer sich sein) und gleichzeitig in einen Zustand stark erhöhter Wahrnehmung und Lebendigkeit ein. Es handelt sich dabei um einen erweiterten Wachbewusstseinszustand.
Bei der Methode der Rasseltrance wird mit dem rhythmischen Geräusch einer Rassel der Trancezustand initiiert und unsere Wahrnehmungsfähigkeit erweitert. Dies läßt uns mitunter Dinge sehen, die wir mit unserem Alltagsbewusstsein nicht so klar erfassen können.
Wir reisen anhand von uralten, in kleinen Skulpturen und Höhlenmalereien überlieferten Körperhaltungen (- 40.000 Jahre alt), die einen jeweils klar definierten Erlebnisinhalt vorgeben. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Haltungen zu den Themen Wahrsagen, Seelenreisen, Metamorphose oder auch Geburt, Tod und Wiedergeburt. Die Absicht bestimmt die Reise.
Als Tranceleiterin ist es mir wichtig von einem aufrechten und eigenverantwortlichem Ich aus zu gehen. So kann der in der Trance hergestellte Kontakt mit der spirituellen, magischen Welt ein Tor für ein neues verantwortungsvolles Wir-Bewusstsein öffnen.

Organisatorisches:
Für die Teilnahme am Seminar sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Bitte trage bequeme Kleidung und bring Schreibzeug mit.
Die Teilnahme ist eigenverantwortlich, – eine Trancereise ist kein Ersatz für Therapie.